Professor Guru und die Kompetenzwanne
13.7.2009 von nologo.
Nach meiner Auffassung beinhaltet mein Professor Guru alle Elemente der Kompetenzwanne von Döring:
Fachkompetenz - der Lehrer soll etwas beibringen können (Fachwissen, Wisssen, Handlungsfähigkeit)
Organisatorische Kompetenz - er soll die Rahmendbedingungen schaffen können, unter denen gelernt werden kann ( angstfrei, Humor, Wege zeigen, Gedanken in Form zu bringen)
Soziale Kompetenz - nicht kleinlich sein, Begeisterung für das Fach = Motivation der Schüler; Kommunikation
Persönlichkeitskompetenz - Glaubwürdigkeit, ausgeschlafen sein, Vereinbarungen einhalten, nicht rauchen heißt nicht rauchen
Didaktische und methodische Kompetenz - den Schüler zeigen, wie man Gedanken in Form bringt, wie man Lösungen findet
und bildet damit dei Voraussetzung für gelungenes Lehren.
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Professor Guru (perfekte Lehrperson)
1.7.2009 von nologo.
Hier kann man schon mal hören, wie alles richtig ausgesprochen wird:
http://de.wiktionary.org/wiki/Datei:De-at-Lehrer.ogg
Der perfekte Lehrer/die perfekte Lehrerin scheinen mir jemand zu sein, denen es gelingt, den Schülern etwas beizubringen. Z. B. Fachwissen oder auch Wissen über das Leben, die Schüler in die Lages versetzen, zu handeln. Am besten gelingt dies in einer angstfreien, respektvollen und humorvollen Atmosphäre, für die die Lehrer sorgen sollten. Ein Lehrer sollte von seiner Sache etwas verstehen und nicht stehen bleiben, er sollte nicht kleinlich sein oder kleinkarierte Hemden tragen, sein Tellerrand sei die Welt, statt drakonischer Strafen oder dem stumpfen Einfordern von Disziplin, sollte er seine Inhalte mit (etwas) Begeisterung seinen Schülern beizubringen versuchen (selbst der etwas verzückt dreinschauende Lateinlehrer war besser als der gelangweilte Sportlehrer),er sollte die Schüler das selbständige Denken lehren: wie kann ich im Rahmen meines Faches/meiner Aufgabe helfen, Gedanken in eine hier, für dieses Fach, für diese Aufgabe notwendige Form zu bringen (die Form trägt bei zum Inhalt, nicht die Form IST der Inhalt). Beispiele: Vom Problem zur Exceltabelle/Formel, von der Gedankenwolke zur Struktur, von der Frage zu einer strukturierten Antwort…
Ein Lehrer sollte Witz/Esprit trainieren, - das hilft den Schülern beim Lernen, - Lachen löst vernagelte Köpfe, aber es braucht auch Disziplin beim Lehrenden:Hausaufgabe kontrollieren, Arbeiten rechtzeitig nachsehen, an Vereinbarungen und Zusagen halten. Er muss glaubwürdig sein: nicht rauchen heißt nicht rauchen! Er sollte versuchen, gerecht zu sein: Notengebung nicht nach Nase! Ein Lehrer darf die Nase nicht hoch tragen - er sollte sie vorn haben!
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Verenas Idee - Gruppenaufgabe - Umsetzung
18.6.2009 von nologo.
Tja, ich habe Verenas Idee für unsere Gruppenaufgabe (Blog für Schüler) etwas abgeändert in die Tat umgesetzt, ich habe einen Blog für meine Informatikklassen eingerichtet (Die Zeiten sind hart! Das Leben ist härter! Mein Unterricht ist am härtesten!).
http://www.alber-verlag.de/Informatikblog/
Ich beginne jetzt sozusagen mit dem Feldversuch: 4 Klassen haben einen Blog erhalten, in dem sie sich - bezogen auf das Fach Informatik - austauschen, posten und kommentieren können. Ich bin gespannt wie das angenommen wird und ob das überhaupt funktioniert. Überlege noch, wie ich das Ganze dann auch wissenschaftlich auswerten könnte, muss ich wohl Verena fragen!
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e-Learning
3.6.2009 von nologo.
Seit dem Beginn des Studiums habe ich mittlerweile so viele Blogs, Seiten, Wikis usw. zum Thema e-Learning gesehen, dass ich fast den Eindruck gewinne, dass eine neue Unübersichtlichkeit ausgebrochen sein könnte: hunderte von Themen, Tools und Theorien. Mein Anspruch war und ist: gute Lernsoftware zu produzieren, sinnvolle Lernarrangements (inkl. Lernplattformen/LMS) zu schaffen, damit die Lernenden etwas davon haben. Momentan habe ich den Eindruck, dass von diesem Ziel durch das Überangebot abgelenkt werden könnte. Ich hoffe ich bleibe am Ball, damit die Sache rund wird!
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Comenius
2.6.2009 von nologo.
„Alle Menschen in gleicher Weise alles zu lehren“ – dieses Ziel können wir gerade heute unterschreiben. Denn heute ist es nicht nur denkbar sondern wäre es real möglich, alles Wissen dank der modernen Medien allen Menschen auf gleiche Weise leicht zugänglich zu machen. Das Internet mit seinen Möglichkeiten und Tools (von e-Mail, Teamspeak über Chat und Skype, Youtube, presentation-sharing etc. pp. bis hin zu Adobe Connect) macht diese fortschrittliche Vision des Comenius zu einem realistischen Szenario.
„ERSTES UND LETZTES ZIEL UNSERER DIDAKTIK SOLL ES SEIN, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt; in Christenheit weniger Finsternis, Verwirrung und Streit, dafür mehr Licht, Ordnung, Friede und Ruhe.“
Moderne Technologien implizieren den Wegfall elender Bevormundung und stupider Auswendiglernerei; Lehrende, denen an geistigem Fortschritt, an Licht und Frieden liegt, werden moderne, explorative, selbst- gesteuerte, interaktive und collaborative Lernformen als Mittel des Lernzuwachses und der eigenen Entlastung begreifen.
Zusätzlich unterstützen die neuen Technologien aufgrund ihrer interaktiven, collaborativen Strukturen und Möglichkeiten Comenius´Glaube an das Ideal des zwangsfreien Unterrichts, sein Motto: “omnia spunte fluant, absit violentia rebus” (lat.) d.h. “Gewalt sei fern von den Dingen, alles fließe aus eigenem Antrieb” kannin die Tat umgesetzt werden.
Was verstehe ich unter einer “Allgemeinen Didaktik”? :
1. Wissen sollte demokratisch entwickelt, bereitgestellt und zugänglich sein.
2. Die Eröffnung von Möglichkeiten von allen alles zu lernen soll helfen, ein friedliches Miteinander und gesellschaftlichen Fortschritt zu erzielen.
3. Die Abwesenheit von Angst und Gewalt beim Lernen ist “conditio sine qua non”.
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Motivation
2.6.2009 von nologo.
Da ich seit 1996 selbständig bin, gibt es ganz handfeste Gründe mich weiterzubilden, nämlich die konkurrenzfähig zu sein und aktuelle Angebote am Markt anbieten zu können. Da wir seit 1996 klassische CBT/Lernprogramme entwickeln (”Fit für den Euro!”, “HygieneButler” u.a.) müssen wir in Zeiten von WEB 2.0 auch hier den Anschluss schaffen, zumal wir an einem Projekt der Universität Kiel zur Zentralisierung und Bündelung der e-Learning Aktivitäten der Univerisität beteiligt sind. Ein anderes Ziel besteht darin, Schulen in SH mit e-Learning-Angeboten zu versorgen, auch hier sollen möglichst aktuelle Standards eine Rolle spielen.
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Muisk
27.5.2009 von nologo.
http://www.youtube.com/watch?v=23cUcLKc374
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Tausend Ohren
27.5.2009 von nologo.
Eine tolle Idee von andrea hat mich heute aktiv werden lassen: dort hab ich zum ersten Mal das “Living darfur” gesehen/gehört und den Link dann tausendmal verschickt per mail, tausen Augen Ohren. Vielen Dank für diese tolle Idee von Andrea, der Bremerin.
http://bremerin.wordpress.com/
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Die süßesten Trauben sind die Trauben der Erkenntnis
26.5.2009 von nologo.
Wenn wir es ganz genau nehmen mit der konstruktivistischen Theorie, dann stellt sich der größte Lernerfolg ein, wenn wir selbst herausfinden, welche Informationen für uns, unsere Leben, unseren Alltag wichtig sind und wenn wir dann dementsprechend handeln: selektiv lesen, Wichtiges herauslesen, Redundanzen vermeiden wie bei Datenbanken.
Wir entscheiden, welche Informationen wichtig sind für unseren Lernerfolg und handeln dann: wenn Stress aufkommt, die Richtung ändern, nicht das Ziel aufgeben (der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann). In diesem Sinne: stay with your education!
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Studienbrief 1
19.5.2009 von nologo.
Der erste Studienbrief (educational media) ist freigeschaltet. Die Arbeit hat begonnen: Diskussion über Lerntheorien mit verteilten Rollen. Ein interessantes Experiment, denn man erfährt tatsächlich, wie sehr man eine Theorie vertreten kann, wenn man dies im Rahmen des Rollenspiels soll.
Auch die Partneraufgabe verspricht interessante Eindrücke durch dasHin- und Hersenden der Beiträge. Vorteile der Technik: man formuliert so genau es geht.
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