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Online Gruppenarbeit – Reflexionen

Freitag, August 21st, 2009

Bisher gab es aus meiner Sicht keine Schwierigkeiten Aufgaben und Rollen während der Gruppenarbeit zu verteilen, obwohl es in diesem Takt erstmalig Stimmen gab, die nachfragten, ob denn wohl alle Studierenden die gleiche Zeit für´s Studium verwenden würden. Aus meiner Sicht waren für diese als rhetorische Frage geäußerte Kritik und Meinung jedoch eher die Urlaubszeit/Abwesenheiten  der Arbeitsgruppenmitlgieder verantwortlich.

Hinsichtlich der Aufgabenstellung gab es deutlich unterschiedliche Auffassungen, die zwischen zwei Polen lagen: während die eine Auffassung die gestellte Aufgabe zunächst von einer Klärung der Inhalte abhängig machte (Projektmanagement -Was ist das? und Wer soll das lernen?) versuchte die 2. Auffassung Vorschläge hinsichtlich Struktur, Ablauf und Angeboten der Maßnahme sowie der Rolle der Tutoren zu machen. Hier zeigte sich erheblicher Klärungsbedar, damit überhaupt ein gemeinsame Lösung entwickelt werden kann.

Zur Strukturierung der Ergebnisse gab es den Vorschlag, die Forumseinträge unter Berücksichtigung der Diskussion aus einer Connectsitzung durch den Moderator zusammenzufassen, das resultat dann zur Überarbeitung an die Arbeitsgruppenmitglieder zur Weiterarbeit zu versenden, um daraus dann das Ergebnis zu erzeugen.

Die zur Verfügung stehenden Materialien waren aus meiner Sicht für die Lösung dieser Aufgabe nicht erforderlich.

Die von den Autoren des Studienbriefes angesprochenen „reduced social cues“ dürfen nicht überbewertet werden. Es gibt z. B. im connect-Raum/Treffen durchaus die Möglichkeit, Stimmungen, Gefühle etc auszudrücken. Dies erfolgt sowohl über die Akustik, über Chatmitteilungen oder -icons, auch die Reaktionsgeschwindigkeiten oder Reihenfolge von Beiträgen oder Wortmeldungen lassen sich als Reaktionen auf Diskussionsbeiträge interpretieren.

Online Kommunikation vs FtF

Montag, August 3rd, 2009

Die Vorteile der Online Kommunikation wie ich sie z. B. im Adobe Connect-Raum erlebt habe, sind:

– Überbrückung räumlicher Distanzen

– Kommunikation zu ungewöhnlichen Zeiten

– gesteigerte Vorbereitung/Konzentration/Aufmerksamkeit

– hohe Bedeutsamkeit von Terminen

Ich bin der Meinung, dass bei allen Mängel hinsichtlich Technik usw. die online Kommunikation genauso selbstverständlich werden wird, wie das Telefonieren. Wie auch beim Telefon, wo sich Nutzungsart undKommunikationsverhalte im Laufer der Zeit verändert und entwickelt haben, wird sich die online-Kommunikation etablieren und weiterentwickeln.

Ich sehe die Online Kommunikation als großartige Möglichkeit miteinander zu kommunizieren, wenn andere Treffen (FtF) nicht möglich sind.

Professor Guru und die Kompetenzwanne

Montag, Juli 13th, 2009

Nach meiner Auffassung beinhaltet mein Professor Guru alle Elemente der Kompetenzwanne von Döring:

Fachkompetenz – der Lehrer soll etwas beibringen können (Fachwissen, Wisssen, Handlungsfähigkeit)

Organisatorische Kompetenz – er soll die Rahmendbedingungen schaffen können, unter denen gelernt werden kann ( angstfrei, Humor, Wege zeigen, Gedanken in Form zu bringen)

Soziale Kompetenz – nicht kleinlich sein, Begeisterung für das Fach = Motivation der Schüler; Kommunikation

Persönlichkeitskompetenz –  Glaubwürdigkeit, ausgeschlafen sein, Vereinbarungen einhalten, nicht rauchen heißt nicht rauchen

Didaktische und methodische Kompetenz – den Schüler  zeigen, wie man Gedanken in Form bringt, wie man Lösungen findet

und bildet damit dei Voraussetzung für gelungenes Lehren.

Professor Guru (perfekte Lehrperson)

Mittwoch, Juli 1st, 2009

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Hier kann man schon mal hören, wie alles richtig ausgesprochen wird:

Der perfekte Lehrer/die perfekte Lehrerin scheinen mir jemand zu sein, denen es gelingt, den Schülern etwas beizubringen. Z. B. Fachwissen oder auch Wissen über das Leben, die Schüler in die Lages versetzen, zu handeln. Am besten gelingt dies in einer angstfreien, respektvollen und humorvollen Atmosphäre, für die die Lehrer sorgen sollten. Ein Lehrer sollte von seiner Sache etwas verstehen und nicht stehen bleiben, er sollte nicht kleinlich sein oder kleinkarierte Hemden tragen, sein Tellerrand sei die Welt, statt drakonischer Strafen oder dem stumpfen Einfordern von Disziplin, sollte er seine Inhalte mit (etwas) Begeisterung seinen Schülern beizubringen versuchen (selbst der etwas verzückt dreinschauende Lateinlehrer war besser als der gelangweilte Sportlehrer),er sollte die Schüler das selbständige Denken lehren: wie kann ich im Rahmen meines Faches/meiner Aufgabe helfen, Gedanken in eine hier, für dieses Fach, für diese Aufgabe notwendige Form zu bringen (die Form trägt bei zum Inhalt, nicht die Form IST der Inhalt). Beispiele: Vom Problem zur Exceltabelle/Formel, von der Gedankenwolke zur Struktur, von der Frage zu einer strukturierten Antwort…

Ein Lehrer sollte Witz/Esprit trainieren, – das hilft den Schülern beim Lernen, – Lachen löst vernagelte Köpfe, aber es braucht auch Disziplin beim Lehrenden:Hausaufgabe kontrollieren, Arbeiten rechtzeitig nachsehen, an Vereinbarungen und Zusagen halten. Er muss glaubwürdig sein: nicht rauchen heißt nicht rauchen! Er sollte versuchen, gerecht zu sein: Notengebung nicht nach Nase! Ein Lehrer darf die Nase nicht hoch tragen – er sollte sie vorn haben!

Verenas Idee – Gruppenaufgabe – Umsetzung

Donnerstag, Juni 18th, 2009

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Tja, ich habe Verenas Idee für unsere Gruppenaufgabe (Blog für Schüler) etwas abgeändert in die Tat umgesetzt,  ich habe einen Blog für meine Informatikklassen eingerichtet (Die Zeiten sind hart! Das Leben ist härter! Mein Unterricht ist am härtesten!).

http://www.alber-verlag.de/Informatikblog/

Ich beginne jetzt sozusagen mit dem Feldversuch: 4 Klassen haben einen Blog erhalten, in dem sie sich – bezogen auf das Fach Informatik – austauschen, posten und kommentieren können. Ich bin gespannt wie das angenommen wird und ob das überhaupt funktioniert. Überlege noch, wie ich das Ganze dann auch wissenschaftlich auswerten könnte, muss ich wohl Verena fragen!

e-Learning

Mittwoch, Juni 3rd, 2009

Seit dem Beginn des Studiums habe ich mittlerweile so viele Blogs, Seiten, Wikis usw. zum Thema e-Learning gesehen, dass ich fast den Eindruck gewinne, dass eine neue Unübersichtlichkeit ausgebrochen sein könnte: hunderte von Themen, Tools und Theorien. Mein Anspruch war und ist: gute Lernsoftware zu produzieren, sinnvolle Lernarrangements (inkl. Lernplattformen/LMS)  zu schaffen, damit die Lernenden etwas davon haben. Momentan habe ich den Eindruck, dass von diesem Ziel durch das Überangebot abgelenkt werden könnte. Ich hoffe ich bleibe am Ball, damit die Sache rund wird!

Comenius

Dienstag, Juni 2nd, 2009

„Alle Menschen in gleicher Weise alles zu lehren“ – dieses Ziel können wir gerade heute unterschreiben. Denn heute ist es nicht nur denkbar sondern wäre es real möglich, alles Wissen dank der modernen Medien allen Menschen auf gleiche Weise leicht zugänglich zu machen. Das Internet mit seinen Möglichkeiten und Tools (von e-Mail, Teamspeak über Chat und Skype, Youtube, presentation-sharing etc. pp. bis hin zu Adobe Connect) macht diese fortschrittliche Vision des Comenius zu einem realistischen Szenario.

 

„ERSTES UND LETZTES ZIEL UNSERER DIDAKTIK SOLL ES SEIN, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt; in Christenheit weniger Finsternis, Verwirrung und Streit, dafür mehr Licht, Ordnung, Friede und Ruhe.“

 

Moderne Technologien implizieren den Wegfall elender Bevormundung und stupider Auswendiglernerei; Lehrende, denen an geistigem Fortschritt, an Licht und Frieden liegt, werden moderne, explorative, selbst- gesteuerte, interaktive und collaborative Lernformen als Mittel des Lernzuwachses und der eigenen Entlastung begreifen.

 

Zusätzlich unterstützen die neuen Technologien aufgrund ihrer interaktiven, collaborativen Strukturen und Möglichkeiten Comenius´Glaube an das Ideal des zwangsfreien Unterrichts, sein Motto: „omnia spunte fluant, absit violentia rebus“ (lat.) d.h. „Gewalt sei fern von den Dingen, alles fließe aus eigenem Antrieb“ kannin die Tat umgesetzt werden.

 

Was verstehe ich unter einer „Allgemeinen Didaktik“? :

 

1. Wissen sollte demokratisch entwickelt, bereitgestellt und zugänglich sein.

2. Die Eröffnung von Möglichkeiten von allen alles zu lernen soll helfen, ein friedliches Miteinander und gesellschaftlichen Fortschritt zu erzielen.

3. Die Abwesenheit von Angst und Gewalt beim Lernen ist „conditio sine qua non“.

Motivation

Dienstag, Juni 2nd, 2009

Da ich seit 1996 selbständig bin, gibt es ganz handfeste Gründe mich weiterzubilden, nämlich die konkurrenzfähig zu sein und aktuelle Angebote am Markt anbieten zu können. Da wir seit 1996 klassische CBT/Lernprogramme entwickeln („Fit für den Euro!“, „HygieneButler“ u.a.) müssen wir in Zeiten von WEB 2.0 auch hier den Anschluss schaffen, zumal wir an einem Projekt der Universität Kiel zur Zentralisierung und Bündelung der e-Learning Aktivitäten der Univerisität beteiligt sind. Ein anderes Ziel besteht darin, Schulen in SH mit e-Learning-Angeboten zu versorgen, auch hier sollen möglichst aktuelle Standards eine Rolle spielen.

Muisk

Mittwoch, Mai 27th, 2009

http://www.youtube.com/watch?v=23cUcLKc374

Tausend Ohren

Mittwoch, Mai 27th, 2009

Eine tolle Idee von andrea hat mich heute aktiv werden lassen: dort hab ich zum ersten Mal das „Living darfur“ gesehen/gehört und den Link dann tausendmal verschickt per mail, tausen Augen Ohren. Vielen Dank für diese tolle Idee von Andrea, der Bremerin.

http://bremerin.wordpress.com/

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